Götz Wittneben

Nach den Aufzeichnungen seines Vaters hat der kleine Götz bereits mit drei Jahren Kirchenlieder auswendig gesungen und damit vor allem die Herzen der älteren Damen erwärmt. In seiner Jugend saß er täglich am Klavier und improvisierte, um so seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, die in dieser Zeit eher in Moll ertönten. Mit dem Auszug aus seinem Elternhaus kaufte er sich eine Gitarre und brachte sich das Spielen selbst bei, immer wieder inspiriert von Straßenmusikanten. Bei allen Reisen war die Gitarre dabei und die Lieder von Hannes Wader bis Crosby, Stills, Nash & Young gefielen den Menschen.

 

Während seines Theologiestudiums sang er im Marburger Bachchor große Werke, in der Familienphase jedoch lag die Gitarre zwanzig Jahre fast nur auf dem Schrank. Nach dem Tod seiner Frau und Mutter seiner Kinder fand er Trost in der Musik, trat wieder in einen Chor ein und sang jede Woche mit alten Menschen deutsche Volkslieder. Die Freude daran war und ist ihm bis heute ein Kraftquell. 

 

2012 begegnete er in einer Meditation dem kleinen Götz, der ihn ermutigte, eigene Lieder zu schreiben, „Du kannst das und gemeinsam können wir viel bewegen!“ waren dessen Worte. So begann Götz zunächst zu alten Volksliedermelodien neue Texte zu schreiben, die sich thematisch an seinem Buch „Wenn wir wüssten – Einladung zum liebevollen Umgang mit sich selbst“ orientierten. 2014 kam es zu einer erneuten, sehr intensiven Begegnung mit seinem Inneren Kind und dann flossen binnen Wochen etliche neue Lieder aus ihm heraus, von nun an mit eigenen Melodien und autobiographischem Bezug. 

 

Seit Ende 2015 moderiert Götz das Format „Neue Horizonte.TV“ in Leipzig, führt Gespräche zu Spiritualität, Philosophie, ganzheitlicher Gesundheit und vor allem zur Selbstverantwortung und Authentizität. Mit seiner Gefährtin Silke berät er darüber hinaus Menschen und hilft ihnen, u.a. in Trance (Hypnose), in die Selbstliebe und Selbstermächtigung zu kommen, ihr Herz wieder zu öffnen und sich weiter zu entfalten und entwickeln.

 

„Wenn ich singe, bin ich ganz Götz“, sagt der Liedermacher über sich selbst und will darum das Singen seiner „Herzballaden“ jetzt mehr in den Mittelpunkt seines Lebens stellen. Er will Menschen auch ermuntern, selbst wieder mehr zu singen und damit ihrer Freude Ausdruck zu verleihen.

 

Ein kleine Auswahl seiner Herzballaden:

 

„So wie ich bin“ https://www.youtube.com/watch?v=hhNForIGelQ

 

„Lebe jetzt, liebe ganz!“ https://www.youtube.com/watch?v=JZfDn-WF9aE

 

„Suche, aber finde nicht!“ https://www.youtube.com/watch?v=VUZB90kFa4A

 

„Zeig dich, Kind des Lichts!“ https://www.youtube.com/watch?v=EvhJ_b-lAf4

Foto oben von Uwe Reiher