Gila Antara + BEvoice Chor

Gila Antara + BEvoice Chor

 

Gila Antara
ist Sängerin und Liedermacherin.

Die gebürtige Hamburgerin lebt seit über dreißig Jahren auf der Insel Wight im Süden Englands, wo sie im Ingleston House auch deutschsprachige Seminare in kleinem Kreis anbietet.

Ihre Lieder stärken das Vertrauen in den Weg der Seele. Sie machen Mut, das eigene Sein im EingebundenSein im großen Kreis des Lebens wahr-zu-nehmen und auszudrücken.

In ihren Seminaren vermittelt sie etwas von der heilsamen Wirkung der Stimme, von der Kraft des Kreises und der Liebe zur Mutter Erde.

 

BEvoice
wurde vor 18 Jahren von Gila Antara ins Leben gerufen und trifft sich seitdem zwei bis dreimal im Jahr, um gemeinsam zu singen und im Kraftkreis der Gemeinschaft den eigenen authentischen Ausdruck sowie die tiefe Verbundenheit mit allem Leben zu erfahren, zu sein und zu singen.

Heute sind es um die 70 Menschen, die sich in immer neuer Zusammensetzung über die Jahre miteinander weiterentwickelt haben und jetzt auch die Messe für die Erde gemeinsam gestalten und singen.


Nächste Weltpremiere
auf dem One Spirit Festival
2019 mit

Gila Antara & Chor
“Messe für die Erde”

www.gila-antara.co.uk

MESSE FÜR DIE ERDE - Inhalt

Bei der Messe für die Erde geht es uns um die Anerkennung der Erde als einem großen, weisen, fühlenden und lebendigen Wesen, das uns wahrnimmt, das in unserer Wahrnehmung aufblüht und das uns in dieser Wahrnehmung uns selbst im Wesenskern erfahren und erblühen läßt.

Diese Art der Wahrnehmung ist nicht wirklich neu. Sie ist allen Ur- und indigenen Völkern eigen und vertraut. Aber der weltweite, radikale und gewaltsame Bruch mit diesen alten Traditionen wirkt sich bis heute in jeder unserer Zellen aus. Viele Menschen fühlen sich abgetrennt und verloren in einer sinn -und seelenlosen Welt, deren Ziel maximaler Gewinn ist, wobei rücksichtslose Ausbeutung und Zerstörung der Erde und ihrer Bewohner nicht gescheut wird.

In der Messe für die Erde wollen wir die alte archaische Verbundenheit mit Mutter Erde hör - und fühlbar machen: durch unsere Gebete und Anrufungen, die Art unseres Singens und die in der Verehrung der großen Mutter vereinte Kraft von Männern und Frauen.

Und wir wollen auch zeigen, wie diese alte Verbundenheit gewaltsam zerstört wurde und in eine Erfahrung traumatischer Erstarrung führte. Diese wird erst gelöst, als die Menschen wieder beginnen, den Herzschlag der Erde zu hören.

Mit diesem Erwachen werden wir uns bewusst, dass da ein tiefer Schmerz in unseren Herzen wohnt, der Schmerz, aus der Verbundenheit mit unserer Mutter, der Mutter Erde, herausgefallen zu sein. Und wir klagen über das, was verloren ging.

Als die Erde dieses Klagen hört, spricht sie: „komm zu mir. Ich warte hier… „

Sie lädt uns ein, in der Wahrnehmung ihres Seins zurückzukehren und neu zu erwachen zu dem, wer wir sind und was wir zu geben haben. Sie sagt, dass es Zeit ist, jetzt aus der dunklen Nacht der Seele zu erwachen und neue Samen zu säen für eine heilsame Zukunft.

Im weiteren Verlauf unserer Messe für die Erde zeigen wir den Weg des Menschen, der den Ruf der Erde gehört hat, und der sich auf den Weg macht nach Hause zu ihr.

Dieser Weg ist ein neuer Weg, keine Rückkehr in das verlorene Land, sondern ein mitfühlendes Gewahrwerden von dem was ist und zugleich ein mutiges Voranschreiten in neue und bisher unerforschte Möglichkeiten unseres MenschSeins auf einer Erde, die unsere Mutter ist.