Neue Möglichkeiten der Chakra-Psychologie und der Chakra-Anatomie

 

Liebe Leserinnen und Leser, wie schon die Jahre zuvor leiste ich auch dieses Mal einen inhaltlichen Beitrag zum Festival in Form eines Erlebnis-Workshops. Ich habe viel Zeit damit zugebracht, um herauszufinden, mit was ich thematisch und inhaltlich dem Spirit des Festivals wirklich dienen kann, und habe mich daran erinnert, was mir Freunde und Weggefährten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen des nun zurückliegenden Jahres 2019 geteilt haben. Ich hatte nicht erwartet, dass so viele Menschen davon berichteten, wie schwer und anstrengend die vergangenen Monate für sie waren, und nicht wenige empfanden das vergangene Jahr als eines ihrer schwierigsten überhaupt. Die meisten dieser Menschen kenne ich sehr persönlich und es sind wahrlich gereifte Frauen und Männer, die für ihre innere Arbeit weite und anstrengende Wege gegangen sind und sich ein stabiles und tragfähiges inneres Fundament geschaffen haben. Und dennoch sind die Auswirkungen eines großen Wandels, der sich gerade vollzieht, alles andere als spurlos an ihnen vorübergegangen. 

 

Tatsächlich erging es mir sehr ähnlich, und ich empfand bei den Erzählungen meiner Weggefährten auch so etwas wie Trost, damit nicht alleine zu sein. Es relativierte ein Stück den Anteil in mir, der sich oft als Versager fühlte und auch mit Kritik nicht geizte. So nehme ich meine eigenen Herausforderungen zum Anlass, um diesen Workshop in diesem Kontext zu gestalten, und vielleicht gelingt es mir damit, Licht und Freude zu verbreiten und all die guten und schönen Dinge einzuladen, die uns wichtig sind und die wir uns wünschen. 

 

Die Psychologie der Chakren und ihre Anatomie sind nichts Neues, das Wissen darum ist seit Jahrtausenden Bestandteil menschlicher Erfahrung und erlebt, aus meiner Sicht zurecht, in der modernen Welt gerade eine Renaissance. Kein anderes ganzheitliches Modell von dem, was mich als Mensch und Seele ausmacht, hat mich bisher befähigt, so tief in mich einzutauchen, zu spüren und auch zu verstehen, was und wie in mir wirkt und mich oft auch beherrscht. Vieles von dem, das ich in mir vorgefunden habe, hat mit Schwingung zu tun und das ist vielleicht eine grundsätzliche Ebene, wo Struktur, Materie, Gefühl und Emotion ihre Heimat oder ihren Ursprung haben. Initiiert und geformt von einem Spirit, der weit über mein Fassungsvermögen hinausgeht und in dem ich doch irgendwie zuhause bin. 

Schwingung ist die Basis oder das Kernelement von Ton, Klang und Musik. Eine Verständigung oder Übertragung von Information, Gedanke und Gefühl vollzieht sich, wenn Resonanz herrscht. Das, was daraus entsteht, schöpft sich aus dem Potential der Möglichkeiten und auf dieser Ebene wirkt noch keine Instanz, die bewertet, abwägt oder urteilt. Hier kommt Essenz und Essenz zusammen und vereinigt sich mit den beteiligten Kräften. Wenn das zutrifft, dann besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, absichtsvoll auf dieser Ebene eine neue Intention zu setzen, um eine Veränderung einer bestehenden Struktur zu erreichen. Eine Intention, die sich aufgrund ihres Schwingungsmusters mit etwas verbindet, das „zusammenpasst“ und dadurch eine neue, veränderte Form entstehen lässt.  

 

Und jetzt zu den Chakren. Diese Energiezentren sind für mich so etwas wie „Musikinstrumente“, die Schwingungen und Energien aussenden und empfangen. Sie sind aus meiner Sicht maßgeblich daran beteiligt, wie wir unsere innere Welt erleben und was uns in der äußeren Welt begegnet. Wenn das stimmt und die Struktur der Chakren und die Art und Weise, wie diese „Instrumente“ gestimmt sind, die individuelle Wirklichkeit gestalten und „in-Formation“ bringen, dann könnte es Sinn machen zu versuchen, diese „Instrumente“ umzustimmen. Das könnte eine andere Komposition einer „Lebensmusik“ ermöglichen. Eine, die eben nicht der Stimmungslage entspringt, in die wir hineingewachsen sind und die auch konditioniert ist, sondern eine, die wir dann frei wählen können, wenn sich eine Neuausrichtung der Chakren praktizieren lässt. Eine der Möglichkeiten, wie das gelingen könnte, werde ich Euch während des Erlebnisvortrages vorstellen und eine praktische Erfahrung damit anbieten. 

 

Es soll eine Möglichkeit sein, die Kontakt aufnimmt mit etwas, was unbelastet von der eigenen und der kollektiven Geschichte eine Wirklichkeit in sich trägt, die im tiefsten Sinne heilig ist und bereit, uns daran zu erinnern und wieder danach auszurichten, wenn wir das wirklich wollen und einladen. 

 

Der Vortrag ist Teil des Projekts: Vision-Zukunft – ein neues WIR

www.vision-zukunft.world

 

Seid von Herzen willkommen…. 

 

Andreas Trampenau